Übergewicht gilt als Risikofaktor für verschiedene Erkrankungen (zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes mellitus). Regelmäßige Bewegung und mäßiges Essen (vor allem wenig Fett und wenig Kohlenhydrate) können das Körpergewicht senken.

Die Broca-Formel liefert eine grobe Abschätzung des Normalgewichts in Abhängigkeit von der Körpergröße. Ein differenzierteres Maß für die Bewertung des Körpergewichts ist der Body-Mass-Index.

Inzwischen ist ein weiterer wichtiger Indikator hinzugekommen: der Bauchumfang. Denn der Bauchumfang gilt als anerkannter Marker, ein erstes Risiko für He unter 88 und Männer einen Bauchumfang unter 102 cm anstreben. Der Grund für die besondere Bedeutung des Bauchumfangs liegt in jüngsten Forschungsergebnissen: diese haben gezeigt, dass die Fettdepots am Bauchraum die Stoffwechselprozesse beeinflussen und dadurch Diabetes, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte begünstigen. Das Zusammenspiel dieser Krankheiten wiederum charakterisiert das metabolische Syndrom und führt zu einem stark erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Es gibt auch eine Vielzahl von Formeln, in denen Taillenweite oder Unterarmumfang (korreliert mit Muskelanteil), Körperfett-, Wasseranteil, etc. eingehen. Des Weiteren werden zur Beurteilung auch Quantile (für Unter/Übergewicht) oder der Median (für das Idealgewicht) von empirisch gewonnenen Verteilungen des Körpergewichts einer Bevölkerungsgruppe benutzt.